Goodbye, Lenin!

Незнакомое мне, но знакомое моим родителям ощущение: в год моего рождения Советский Союз рухнул, как карточный домик, а вместе с ним и все планы на будущее. Обнаружить себя в стремительно изменяющейся действительности, за которой ты отчаянно не успеваешь — именно это чувство испытывает Алекс из «Good Bye, Lenin!».

Его мать, убежденная социалистка, впала в кому незадолго до крушения Берлинской стены. Через восемь месяцев она приходит в себя, но уже в совершенно другой стране: вместо привычного мира, в котором первый немецкий космонавт Зигмунд Йен отправляется в космос на советском корабле «Союз-31», а дети носят пионерские галстуки, вокруг Германия, которую стремительно захватывают западные автомобили, концерны Кока-колы и фастфуды.

Второго инфаркта мать Алекса точно не переживет. Чтобы оградить её от потрясений, сын создает альтернативную реальность в отдельно взятой квартире — здесь ГДР всё ещё существует.

WORTSCHATZ:
die Mauer — стена;
etwas (von etwas) mitkriegen (=mitbekommen) — понять, узнать что-л. (разговорный вариант);
jegliche Aufregung von ihrer Mutter fern halten — оберегать мать от любого волнения;
den Infarkt, die Operation überstehen — пережить, перенести инфаркт, операцию;
Das ist jetzt nicht dein Ernst. — Ты же это не серьёзно.
Ich habe Heißhunger auf etw. — Мне нестерпимо хочется съесть что-либо;
im Müll rumfischen — рыться в мусоре;
auf Weltniveau — на мировом уровне;
etw. verlassen — покидать что-л;
sich verändern — изменяться;
verschlafen — проспать;

Фильм трогательный и тёплый, с примесью ностальгии и щемящей грусти. Ощущение последних дней августа перед надвигающейся холодной осенью — приезжаешь на дачу, где бывал в детстве, и чувствуешь, как всё необратимо идёт своим чередом.

В первый раз я смотрела его во время учёбы и ожидала очередной монолог о политике с экрана. Но у Вольфгана Бекера получилось удивительное — снять фильм о ГДР и ФРГ без всякой озлобленности или оценок прошедшей эпохе. Наверное, поэтому завоевал популярность не только на востоке, но и на западе Германии, несмотря на нелюбовь между Ossis и Wessis. Кино не об исторических событиях, а о людях в них: кто-то справляется с переменами легко, а кто-то — совсем нет.

А ещё в «Goodbye, Lenin!» играет Чулпан Хаматова и невероятно говорит на немецком. А в этом видео для Гете-института она рассказывает об этом языке так, что я сама заново в него влюбилась:

«Good Bye Lenin!» на IMDb
«Good Bye Lenin!» на немецком «Кинопоиске» — filmportal.de
Ostbegriffe — словарий реалий ГДР с сайта фильма

И время тренировки! Попробуйте восстановить текст из трейлера к фильму.

a)
— Mama, du bist die beste Mutter der Welt und wir lieben dich alle.
— Alex?
— Was ist denn?
— Was ist denn das?
— Ich weiß ja auch nicht, was die Genossen da wieder, also…

b)
— Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der von Westen kommt, kopieren müssen?

c)
— Die sind ja auch gut.
— Was ist eigentlich passiert in den acht Monaten, die ich verschlafen hat.
— Guten Appetit und vielen Dank, dass sie sich für Burger King entschieden haben.

d)
Mein Name ist Alexander Kerner.
Ich bin Bürger der Deutschen Demokratischen Republik und ich habe ein Problem: die Mauer ist weg.
— Morgen, ist schon so weit?

e)
— Ach, Alex, ich hab’ Heißhunger auf Spreewaldgurken. Bringst du welche mit?
— Mensch, Junge, wo lebst du denn? Wir haben jetzt die D-Mark.
— So weit haben die uns schon… dass wir im Müll rumfischen müssen.

f)
Eigentlich ist das kein Problem, aber meine Mutter hat von all dem nichts mitgekriegt, sie liegt seit Monaten im Koma.
Nur jetzt ist sie aufgewacht. Was soll ich jetzt machen?

g)
— Sie müssen jegliche Aufregung, ja nur die Gefahr einer Aufregung von ihrer Mutter fernhalten. Den zweiten Infarkt wird sie nicht überstehen. Und das hier?

h)
— Du musst es deiner Mutter sagen.
— Als wären die Scheißgurken nicht genug. Jetzt will sie auch noch fernsehen.
— Drei, zwei, eins… Berlin.
— Auf einer histo… Genosse Erich Honecker, in einer großen humanitären Geste der Einreise… der seit 2 Monaten in den DDR-Botschaften Prag und Budapest Zuflucht suchenden… BRD-Bürgern zugestimmt.

i)
— Wie ist das mit den 20 Mark?
— Erst die Arbeit.

j)
— Mama muss ihr Zimmer genauso vorfinden, wie sie es verlassen hat.
— Das ist jetzt nicht dein Ernst.
— Doch! Auf tapferen 79 Quadratmetern die DDR lebt weiter auf Weltniveau.

k)
— Hat sich ja gar nichts verändert hier.
— Was soll sich auch verändert haben?

d, f, g, j, i, k, e, c, h, a, b.

Mein Name ist Alexander Kerner.
Ich bin Bürger der Deutschen Demokratischen Republik und ich habe ein Problem: die Mauer ist weg.
— Morgen, ist schon so weit?

Eigentlich ist das kein Problem, aber meine Mutter hat von all dem nichts mitgekriegt, sie liegt seit Monaten im Koma.
Nur jetzt ist sie aufgewacht. Was soll ich jetzt machen?

— Sie müssen jegliche Aufregung, ja nur die Gefahr einer Aufregung von ihrer Mutter fernhalten. Den zweiten Infarkt wird sie nicht überstehen. Und das hier?

— Mama muss ihr Zimmer genauso vorfinden, wie sie es verlassen hat.
— Das ist jetzt nicht dein Ernst.
— Doch! Auf tapferen 79 Quadratmetern die DDR lebt weiter auf Weltniveau.

— Wie ist das mit den 20 Mark?
— Erst die Arbeit.

— Hat sich ja gar nichts verändert hier.
— Was soll sich auch verändert haben?

— Ach, Alex, ich hab’ Heißhunger auf Spreewaldgurken. Bringst du welche mit?
— Mensch, Junge, wo lebst du denn? Wir haben jetzt die D-Mark.
— So weit haben die uns schon… dass wir im Müll rumfischen müssen.

— Die sind ja auch gut.
— Was ist eigentlich passiert in den acht Monaten, die ich verschlafen hat.
— Guten Appetit und vielen Dank, dass sie sich für Burger King entschieden haben.

— Du musst es deiner Mutter sagen.
— Als wären die Scheißgurken nicht genug. Jetzt will sie auch noch fernsehen.
— Drei, zwei, eins… Berlin.
— Auf einer histo… Genosse Erich Honecker, in einer großen humanitären Geste der Einreise… der seit 2 Monaten in den DDR-Botschaften Prag und Budapest Zuflucht suchenden… BRD-Bürgern zugestimmt.

— Mama, du bist die beste Mutter der Welt und wir lieben dich alle.
— Alex?
— Was ist denn?
— Was ist denn das?
— Ich weiß ja auch nicht, was die Genossen da wieder, also…

— Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der von Westen kommt, kopieren müssen?

Если вы нашли ошибку, пожалуйста, выделите фрагмент текста и нажмите Ctrl+Enter.

comments powered by HyperComments